Wichtige ÖPNV-Projekte in unserer Stadt

Aktueller Stand wichtiger ÖPNV-Projekte

Im Folgenden möchten wir Ihnen einen aktuellen Überblick über den Stand der unterschiedlichen ÖPNV-Projekte in unserer Stadt geben. Unser Ziel ist, den ÖPNV in Ditzingen weiter zu verbessern und damit noch attraktiver zu gestallten. Denn die CDU-Fraktion ist überzeugt: Wir benötigen Investitionen sowohl in den öffentlichen Nahverkehr als auch in den Straßenbau, um dem zunehmenden Verkehr Rechnung zu tragen.

„Wir benötigen Investitionen in Strassenbau und öffentlichen Nahverkehr in unserer Stadt!“

 

SPD beantragt Entfall der Bushaltestellen Weissacher Straße in Heimerdingen

Die SPD-Fraktion hat den Entfall der Bushaltestellen Weissacher Straße in Heimerdingen beantragt und dies im letzten Ditzinger Anzeiger erneut als positive Maßnahme zur Verbesserung des ÖPNVs dargestellt. Wie häufig in der Kommunalpolitik geht es der CDU-Fraktion bei dieser Frage ausschließlich um eine Sachentscheidung. Daher zitieren wir im Folgenden die offizielle Stellungnahme der Experten des Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart (VVS) zum SPD-Antrag.

 

VVS: SPD-Ansatz ist abzulehnen

Der VVS schreibt: „Die Idee eines möglichen Wegfalls der Haltestelle Weissacher Straße entstand nicht unter dem Aspekt der Verbesserung des ÖPNV…, sondern zur Beschleunigung und Entlastung des Individualverkehrs. Die Fahrgäste, die diese Haltestelle derzeit nutzen, sollen zu Gunsten der Verflüssigung des Individualverkehrs Nachteile in Kauf nehmen. Ein solcher Ansatz entspricht nicht einer zukunftsgerichteten Verkehrsplanung und ist demnach aus unserer Sicht abzulehnen.

 

Dem ist aus Sicht der CDU-Fraktion nichts hinzuzufügen und wir sind froh, dass dem Wunsch der SPD im Ortschafts- und Gemeinderat nicht entsprochen werden konnte und damit der Abbau der Bushaltestellen verhindert wurde.

 

 

 

Anlehnbügel oder Boxen für Fahrräder am Heimerdinger Bahnhof?

Herr Martin Loser hat im letzten Ditzinger Anzeiger die Aufstellung von Anlehnbügel oder Boxen für Fahrräder am Heimerdinger Bahnhof angeregt. Diese Anregung nehmen wir gerne auf. Die CDU-Ortschaftsräte Fritz Hämmerle, Wolfgang und Hermann Gommel sowie Frank Kühnle werden einen entsprechenden Antrag im Ortschaftsrat Heimerdingen einbringen.

Vielen Dank Herr Loser für diese gute Idee! Wir halten Sie auf dem Laufenden! Generell wird der Bahnhof Heimerdingen umfassend und fahrgastfreundlich neugestaltet, sobald die eingereichten Einsprüche erledigt sind.

 

Busanbindung für Hirschlanden

Aufgrund der Einführung des 15-Minuten Taktes für Heimerdingen sowie eines neuen Betreibers der Buslinien kommt es zurzeit zu ungeplanten Nachteilen beim 15-Minuten-Takt in Hirschlanden. Barbara Radtke, Ortsvorsteherin von Hirschlanden: „Wir bedauern sehr, dass die gewohnte Qualität der ÖPNV-Anbindung von Hirschlanden zurzeit stark leidet und werden alles daransetzen, diese Nachteile schnell wieder zu beseitigen.“

„Die Qualität des ÖPNVs für Hirschlanden muss wieder hergestellt werden!“

Expressbus für die Teilorte?

Durch den zunehmenden Verkehr und den täglichen Staus auf der Strecke von Heimerdingen nach Ditzingen kommt insbesondere in der Hauptverkehrszeit der Bus, der als S-Bahn-Zubringer Berufspendler von Heimerdingen / Schöckingen / Hirschlanden zum Bahnhof Ditzingen fährt, häufig zu spät am Bahnhof Ditzingen an. Dies hat zur Folge, dass die eigentlich angediente S-Bahn bereits abgefahren ist und somit längere Umsteigezeiten entstehen.

Diese Situation wird sich vermutlich während der Sanierungsphase des Engelberg-Basis-Tunnels nochmals verschärfen. Daher hat die CDU-Fraktion beantragt zu prüfen, für diesen Zeitraum eine zusätzliche Express-Buslinie von Heimerdingen oder Schöckingen über Hirschlanden zum Bahnhof Ditzingen einzurichten.

 

Eine Stadt Ditzingen – eine VVS-Tarifzone

Unser Ziel ist, dass zukünftig Heimerdingen gemeinsam mit Ditzingen, Hirschlanden und Schöckingen in einer Tarifzone (heutige Tarifzone 36) geführt werden wird. Die notwendigen Gespräche mit den VVS-Partnern laufen. Wir hoffen, dass eine Einigung gefunden wird, damit die Umstellung zum 01.01.2020 erfolgen kann.

 

Verlängerung der Stuttgarter Stadtbahn nach Ditzingen

Alle notwendigen Gremien haben zugestimmt, die Planung zur Verlängerung der Stadtbahn nach Ditzingen zu beginnen: Verband Region Stuttgart, Gemeinderäte Stuttgart und Ditzingen sowie der SSB-Aufsichtsrat. Natürlich wird es noch eine ganze Reihe von Herausforderungen geben, bis in ca. 10 Jahren die erste Stadtbahn die Ditzinger Gemarkung anfahren wird. Aber zurzeit stehen alle Ampeln auf Grün!

 

Alle 7,5 Minuten eine S-Bahn nach Stuttgart?

Der Verband Region Stuttgart prüft, in der Hauptverkehrszeit eine „Verstärkungslinie“ als zusätzliche S-Bahnline zwischen Leonberg und Feuerbach einzurichten. Ziel dieser Maßnahme ist es, statt dem heutigen 15-Minuten Takt einen 7,5 Minuten Takt realisieren zu können. Die CDU-Fraktion begrüßt diese Überlegungen ausdrücklich und hofft auf eine eine zeitnahe Umsetzung!

 

Für die CDU Fraktion

Sven Sautter

Internationale Bauausstellung 2027 in Ditzingen?

Internationale Bauausstellung 2027: Welche Ideen, Orte und Entwicklungsprozesse eignen sich in Ditzingen?

 

2027 findet in unserer Region die Internationale Bauausstellung statt. Genau 100 Jahre nachdem die europäische Architekten-Avantgarde in der Stuttgarter Weißenhofsiedlung ihr damals radikales „Wohnprogramm für den modernen Großstadtmenschen“ vorstellte, soll die IBA 2027 ganz neue Antworten finden auf die Frage: Wie leben, wohnen, arbeiten wir im digitalen und globalen Zeitalter?

Dabei steht im Gegensatz der IBA vor 100 Jahren nicht mehr die räumliche Trennung von Arbeiten, Wohnen und Leben, sondern vielmehr die Integration dieser drei Lebensbereiche im Mittelpunkt. Dies könnte bei der gewünschten und notwendigen städtebaulichen Weiterentwicklung Ditzingens insbesondere zwischen den Gewerbegebieten und der Ditzinger Innenstadt wertvolle Impulse setzen.

 

Aus diesem Grund hat die CDU-Fraktion beantragt,

  • über die IBA`27 zu informieren und dabei Kriterien für Quartiers- sowie Projektmeldungen zu nennen, die zum IBA`27 Netz passen könnten.
  • Projektideen dem Gemeinderat vorzuschlagen, die im Rahmen von IBA`27 in unserer Stadt realisiert werden könnten. Sind der Verwaltung darüber hinaus Projekte bekannt, die z.B. die Ditzinger Wirtschaft initiieren möchte?

 

Ist das Wilhelmschul-Areal ein geeignetes IBA-Projekt?

Nachdem die heutige Grundschule Wilhelmschule in den nächsten 6 bis 8 Jahren in die Konrad-Kocher-Schule umgezogen sein wird, steht aus Sicht der CDU-Fraktion dann eine städtebauliche Neuordnung des Wilhelmschul-Areals an. „Dabei ist für die CDU-Fraktion klar, dass das historische Hauptgebäude der Wilhelmschule und das vorgelagerte Nebengebäude (heutige Kindertagesstätte) als stadtbildprägende Gebäude nach Möglichkeit erhalten werden sollen“, so CDU Stadtrat Gerhard Siegle.

Das historische Gebäude der Wilhelmschule muss erhalten bleiben!

 

Diese prägnante innerstädtische Lage des Wilhelmschul-Areals, die mögliche Kombination aus modernen und historischen Gebäuden, die Integration von Wohnen, Leben und Arbeiten sowie der Zeitpunkt dieser städtebaulichen Neukonzeption passen sehr gut zum IBA-Projekt im Jahr 2027!

„Lasst uns beginnen, eine städtebauliche Konzeption zu entwickeln, die für Ditzingen und darüber hinaus etwas Besonderes darstellen wird! Etwas, dass die Ditzinger Innenstadt zusätzlich aufwertet und Arbeiten, Wohnen und Leben räumlich vereint“, formuliert CDU-Stadtrat Sven Sautter den Wunsch seiner Fraktion.

Die innerstädtische Weiterentwicklung rund um die Wilhelmschule muss etwas besonderes werden“

Mit Bus und Bahn im 15-Minuten-Takt nach Heimerdingen

Gemeinsam mit vielen Heimerdinger Bürgerinnen und Bürgern freuen wir uns, dass seit Jahresbeginn Heimerdingen alle 15 Minuten mit Bus und Bahn erreichbar ist!

In der Vergangenheit starteten in Heimerdingen die Strohgäubahn und der Bus der Linie 620/623 jeweils zur gleichen Zeit ihre Fahrt. Damit entstand ein unnötiger Parallelverkehr, der dieselbe S-Bahn in Fahrtrichtung Stuttgart andiente.

Wir freuen uns, dass unser Wunsch zu Weihnachten in Erfüllung ging und die Fahrpläne so umgestellt werden konnten, dass nunmehr beide ÖPNV-Anbieter ihre Fahrt jeweils zeitversetzt beginnen und dadurch für Heimerdingen ein 15-Minuten-Takt erreicht werden konnte.

Nun kann man also zu den Hauptverkehrszeiten vier Mal pro Stunde von Heimerdingen in Fahrtrichtung Stuttgart und wieder zurückfahren.

Der Heimerdinger CDU-Ortsvorsteher Fritz Hämmerle: „Durch den neuen 15-Minuten-Takt haben wir für den ÖPNV-Nutzer eine deutliche Verbesserung in Attraktivität, Geschwindigkeit und Komfort erreichen können.“

Zusätzlicher Nachtbus

Auf Anregung des Jugendgemeinderates Ditzingen konnte zum 01.01.2019 eine weitere Verbesserung des ÖPNV-Angebotes erreicht werden: In den Nächten auf Samstag und Sonntag fährt ein zusätzlicher Nachtbus um 1.40 Uhr und dann stündlich ab dem Bahnhof Ditzingen in die Teilorte. Die Kosten hierfür teilen sich Stadt Ditzingen und der Landkreis Ludwigsburg.

CDU-Stadtrat Wolfgang Gommel: „Wir freuen uns über diese beiden Verbesserungen im ÖPNV-Angebot der Teilorte“.

 

Antrag der SPD-Fraktion auf Veränderung von Bushaltestellen in Heimerdingen konnte verhindert werden

Die SPD Fraktion hatte beantragt, die Bushaltestelle in der Weissacher Straße entfallen zu lassen und eine Bushaltestelle im Bereich des Heimerdinger NETTO-Marktes zu errichten. Der große Nachteil dieses Antrages war, dass damit der Bus „aus dem Takt“ gekommen wäre und die Anbindung an die S-Bahn durch den Bus nicht mehr möglich gewesen wäre.

 

Für die CDU-Fraktion ist aber gerade die verlässliche und pünktliche S-Bahn-Anbindung aller Ditzinger Buslinien das erklärte Ziel. Zusätzliche Hürden zu schaffen, die die Unpünktlichkeit unserer Busse weiter erhöhen, wird es mit der CDU-Fraktion nicht geben. Wir sind froh, dass die SPD-Fraktion durch diese Argumente überzeugt werden konnte und ihren Antrag zurückgezogen hat.

Für die CDU Fraktion

Sven Sautter

Haushaltsrede 2019: Innovation und Investition

Herr Oberbürgermeister Makurath Sie haben bei der Einbringung des Haushaltes viel Ihrer Redezeit dem Thema Investitionen eingeräumt. Mit meinen Ausführungen nehme ich das Thema auf und ergänze es mit dem in direktem Zusammenhang dazu stehenden Begriff Innovation. Innovation steht im Gegensatz zur Vision nicht nur für Ideen zur Erneuerung, sondern auch für deren Umsetzung und Umsetzbarkeit. Die Innovation muss in eine Investition münden, will sie erfolgreich sein. An einigen herausragenden Ansätzen im Haushaltsentwurf 2019 möchte ich dies konkretisieren. Aber zunächst zu den Finanzen.

Finanzen
Der Haushalt ist in besten Händen und gut mit Finanzmitteln ausgestattet. Unsere Gewerbetreibenden sorgen mit den von ihnen erwirtschafteten Steuern dafür, dass der „Dampfer Ditzingen“ auch im kommenden Jahr mit voller Fahrt voraus in See stechen kann.

Der Haushaltsentwurf 2019 erfüllt die Zielvorgaben des Gemeinderates. Der Ergebnishaushalt weist einen Überschuss aus. Die Verschuldungsobergrenze wird eingehalten. Den erfreulich hohen Einnahmen stehen aber auch hohe Ausgaben gegenüber: Kreis- und andere Umlagen, hohe Personalkosten und viele andere unabwendbare Verpflichtungen schränken den finanziellen Handlungsspielraum deutlich ein. Besonders zu beachten ist, dass nach dem neuen Haushaltsrecht jede Investition Abschreibungen zur Folge hat. Diese werden über Jahrzehnte den Haushalt belasten. Unter diesen Vorbemerkungen möchte ich die folgenden Ausführungen stellen.

Bildung und Erziehung
Der Haushalt 2019 setzt hier ein deutliches Zeichen. 50% der Investitionen gehen an Kinder, Schule, Jugend. Die TheodorHeuglin-Schule, das Gymnasium in der Glemsaue und auch die Realschule profitieren davon; genauso die Grundschule Heimerdingen. Sie erfahren derzeit höchsten Einsatz von Verwaltung und Gemeinderat. Mit hohem Investitionsaufwand. Dort erzielen wir aber auch die höchsten gesellschaftlichen Renditen. Wir schaffen die Grundlagen für eine optimale Lebensperspektive unserer Kinder und Jugendlichen. Die weitere Entwicklung der Konrad-KocherSchule ist leider noch ungewiss. Abriss und Neubau oder die Sanierung des alten Gebäudes. Für die CDU-Fraktion ist klar, dass bei annähernd gleichen Kosten ein Neubau erfolgen muss. Dazu besteht auch ein eindeutiger Mehrheitsbeschluss des Gemeinderates. Alles andere wäre unvernünftige Flickschusterei. Gutes muss Besserem weichen. Das erleben wir auch bei vielen Privatbauten so. Nach einer kontroversen Diskussion beschloss der Gemeinderat Tablets in der Theodor-Heuglin-Schule einzuführen. Wir sehen in der Internetkompetenz unserer Schüler nicht nur einen Beitrag zur Allgemeinbildung. Der sichere Umgang mit dem Internet ist die Grundlage für die optimale Förderung von u.a. schreiben, lesen und rechnen. Das  Rechtschreibprogramm sagt dem Schüler sofort, wenn ihm ein Fehler unterlaufen ist. Er kann unverzüglich selbst korrigieren und muss nicht Tage warten, bis der Lehrer sein Heft korrigiert   zurückgibt. Das ist nur ein Beispiel von vielen. Die Einführung von Tablets hat auch einen wichtigen sozialen Aspekt: Die fehlende Chancengleichheit unserer Kinder durch eine unterschiedliche soziale Herkunft, ist aktuell ein großes Thema. Kinder aus gutsituierten Familien verfügen oft über eine bessere Internetkompetenz, als Kinder aus weniger gut gestellten Lebensbereichen.  Dieses Defizit müssen und können wir durch diese sinnvolle Investition in der Schule ausgleichen. Auch im Haushalt 2019 sind unsere Kindergärten mit dem höchsten Einzeltitel bedacht.  Unsere hohe Verantwortung für die frühkindliche Bildung wird dadurch abgebildet. Hohe Qualität in jeder Hinsicht ist unser Anspruch, den wir laufend hinterfragen und wenn nötig aktualisieren müssen. Wir begrüßen es, dass die Kindertagesstätten Brechloch in Schöckingen und Lindenstraße in Hirschlanden 2019 und 2020 renoviert werden. Während der Bauzeit werden an der Schwabstraße Container aufgestellt. Kopfschmerzen bereitet unserer Fraktion derzeit noch das in diesem Zusammenhang stehende Thema Verkehr. Wir hoffen, dass die Verwaltung hier eine sinnvolle Lösung finden wird.

Soziales und Kultur
Beide, Soziales und Kultur, haben eine große facettenreiche Schnittmenge. Dem trägt auch der Haushalt in zahlreichen höchst unterschiedlichen Bereichen Rechnung. Allgemein kann  festgestellt werden, dass die große Spannweite der Aufgaben gut mit den notwendigen Mitteln ausgestattet wird. Das ist auch eine unbestrittene Notwendigkeit und trägt zum sozialen Frieden bei. Das beweist unter anderem auch die große Integrationsfähigkeit innerhalb unserer Bürgerschaft. Gute wirtschaftlich Voraussetzungen und ein großes Angebot an Arbeitsplätzen sind dabei unabdingbar. Das beste Mittel gegen Arbeitslosigkeit ist die Investition in technologische Innovation. Um wieder auf das Grundthema zurückzukommen. Man kann deutlich erkennen, dass wir  innerhalb der Verwaltung bei Kultur und Sozialem insbesondere personell optimal besetzt und damit bemerkenswert gut aufgestellt sind.

Verkehr
Die Kernstadt und Heimerdingen ersticken jeden Tag im Verkehr. Insbesondere zu den Hauptverkehrszeiten. Bei Staus auf den Autobahnen A 8 und A 81 geht durch den über uns hereinbrechenden Ausweichverkehr dann innerörtlich so gut wie nichts mehr. Für Heimerdingen kann die Ortsumgehung eine entscheidende Entlastung bringen. Die Stadt hat hier mit einer hervorragenden Planungsleistung ihre Hausaufgaben mehr als erfüllt. Ditzingen ging damit finanziell in Vorleistung: Planungskosten im siebenstelligen Bereich, Grundstückserwerb auf „Verdacht“ und die Bereitstellung von weiteren 4 Millionen Euro im Haushalt lassen keinen Zweifel an unserer Ernsthaftigkeit aufkommen. Die Straße muss gebaut werden. Die Fakten sprechen für den Bau. Nun ist die Politik, das Land als Bauherr gefragt. Erste positive Aussagen aus dem Landesverkehrsministerium „Die Umfahrung Heimerdingens ist auf gutem Wege“ lassen Hoffnung aufflackern. Nun ist aber in Stuttgart handeln angesagt. Thomas Schäfer, gebürtiger Heimerdinger auf dem Bürgermeisterstuhl in Hemmingen, sagte vor wenigen Tagen klipp und klar „Die Umfahrung Heimerdingens bringt auch Hemmingen eine Entlastung“. Zweiter Autobahnanschluss: Der jüngst verstorbene Ehrenbürger unserer Stadt, Berthold Leibinger, wurde  anlässlich der Trauerfeier vom Ministerpräsidenten als, ich zitiere „……. der Inbegriff für die Innovationsfähigkeit unseres Landes“ bezeichnet. Ich erlaube mir zu ergänzen: Innovation und  Investition waren bei Herrn Leibinger immer eine Einheit. Seine guten Ideen mündeten immer in tatkräftiges Handeln. Er sprach sich schon seit langem für den zweiten Autobahnanschluss für
Ditzingen aus. Die Notwendigkeit dafür ist täglich zweifelsfrei erkennbar. Die Durchführbarkeit auch. Vertrauensbildende sachbezogene Gespräche mit unseren nördlichen Nachbarn können dazu führen, dass man auch dort erkennt, dass der zweite Autobahnanschluss zu einer Entlastung für Gerlingen führen kann. Zum ÖPNV möchte ich nur allgemein feststellen, dass wir  facettenreich auf dem richtigen Weg sind. Dazu hat die CDU-Fraktion schon mehrere Anregungen vorgelegt und Anträge gestellt, die wir weiterverfolgen. Einen Punkt möchte ich aber konkret ansprechen. Unser Antrag zu einem Schnellbus von Heimerdingen nach Ditzingen über Hirschlanden mit einer Anbindung von Schöckingen, hat positive Resonanz von den Nutzern des ÖPNV erfahren. Hier wäre ein Elektrobus ideal oder gerne auch ein Bus mit Brennstoffzelle. Die Anbindung nach Schöckingen könnte mit einem autonom fahrenden Shuttle erfolgen. Wir haben einen  namhaften Hersteller bereits kontaktiert; mit der Idee eines Pilotprojektes.

Fast unbemerkt kommen die städtischen Straßen Schritt für Schritt in einen guten Zustand. Da wirkt Frau Kamp gleichermaßen kompetent und zielgerichtet. Chancen erkennen, aktiv ergreifen  und herausarbeiten sowie umsetzen ist das Motto unserer agilen Politik. Dies ist uns im letzten Jahr sehr gut beim SSB-Stadtbahnanschluss gelungen und findet hoffentlich im Jahr 2019 gemeinsam mit dem Land BadenWürttemberg seine Fortsetzung in den Planungen zur Erweiterung der Siemensstraße und dem Bau der Umfahrungsstrasse Heimerdingen.

 

Städtebau

Hier ist  Ditzingen grundsätzlich auf einem sehr guten Weg. Es wird auch die Handschrift von Herrn Beutner positiv sichtbar. Die Entwicklung weiterer Gewerbegebiete soll als ein Beispiel von vielen  anderen städtebaulichen Projekten genannt werden. Aber das Tempo lässt hier doch sehr zu wünschen übrig. Hier scheint uns die Personaldecke zu dünn. In der „Stadtregion Stuttgart“ wurde  die Internationale Bauausstellung, die IBA´27, auf den Weg gebracht. Unsere Kollegen Sven Sautter und Gerhard Siegle haben eine aktive Beteiligung der Stadt angeregt. Konkret hat die CDU  Fraktion als mögliches Projekt das Quartier rund um die Wilhelmschule vorgeschlagen und dazu einen entsprechenden Antrag eingereicht. Ich selbst bringe mich bei der IBA´27 mit dem
Schwerpunkt Bauwerksbegrünung aktiv ein.

 

Wohnungsbau

In Ditzingen herrscht akute Wohnungsnot. Das findet seinen Ausdruck auch in rasant steigenden Preisen für Immobilien und Mieten. Es fehlt inzwischen nicht nur bezahlbarer Wohnraum für sozial Schwache. Auch der junge Mittelstand bis ca.50 Jahren kann sich immobiles Eigentum nicht mehr leisten. Bauplätze  sind entweder nicht vorhanden oder von jungen Familien nicht bezahlbar. Unbebaute Bauplätze sind durch die bewusste oder unbewusste spekulative Verknappung kaum mehr am Markt.
Bauplätze werden zu Kapitalanlagen mit höchster Rendite, so lange sie nicht bebaut werden. Zynischer und unsozialer geht es nicht. Der ältere Mittelstand aber, so über fünfzig, wohnt gut. Die Hypotheken sind bezahlt, die Kinder aus dem Haus, der Hund tobt im großen Garten. Selbst wohnt man, zu zweit oder alleine auf gut 150 m“ Wohnfläche oder mehr, in grüner Idylle. – Man  beachte den selbstkritischen Unterton -. Das alles wurde hart erarbeitet und ehrlich verdient. Nur kein Neid. Aber man hat nicht das Recht nun lautstark zu verlangen: „nun ist aber Schluss
mit dem Landverbrauch“. Die Politik auf allen Ebenen nutzt diesen puren Egoismus gerne als Kronzeugen für ihre eigene Untätigkeit bei der Bereitstellung von Wohnbauflächen. Hier haben  wir, Verwaltung und Gemeinderat, versäumt entsprechend zu handeln. Wir ließen Innovationen vermissen. Obwohl man seit mehr als einem Jahrzehnt ganz genau weiß, was auf uns zukommt. Hier müssen unverzüglich wirksame Maßnahmen ergriffen werden. Bebaubare Flächen müssen zeitnah bereitgestellt werden. Das vermindert den Spekulationsdruck. In letzter Zeit haben sich
Verwaltung und Gemeinderat endlich in die richtige Richtung bewegt. Aber hier muss das Tempo, die Schlagzahl noch deutlich erhöht werden.

 

Landwirtschaft

Unsere Landwirte produzieren  Lebensmittel in bester Qualität und Menge. Dafür gebührt ihnen Respekt und Anerkennung. Die enormen Produktivitätssteigerungen in den letzten Jahrzehnten übertreffen den Verlust von Flächen durch Urbanisierung um ein Zigfaches. Die Landwirte arbeiten in hoher Verantwortung für die Bodenfruchtbarkeit und führen den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln laufend zurück. In wenigen Jahrzehnten werden Pestizide ohnehin kaum mehr benötigt, denn dann fahren Roboter über die Felder. So wie heute schon Kühe vollautomatisch gemolken werden. Diese Roboter entnehmen mit einem Laser selektiv und schadstofffrei sowohl unerwünschten Fremdbewuchs als auch Schädlinge aus den Kulturen. Sie düngen nur dort, wo sie am Pflanzenwuchs erkennen, dass es nötig ist und dann mit umweltneutralen Düngern. Diese Technik gibt es schon. Sie wird derzeit zügig zur Alltagstauglichkeit weiterentwickelt. Die Landwirtschaft ist ein Teil unserer Kulturlandschaft. Im Haushalt sind an zahlreichen Stellen Mittel dazu bereitgestellt, damit das auch so bleibt. Aber die intensive Landbewirtschaftung trägt nur unwesentlich zur Artenvielfalt bei. Aber auch die Landwirtschaft arbeitet daran. Blühende Ackerrandstreifen dienen den Insekten und Kleintieren als Refugium. Eine hilfreiche und lobenswerte Eigeninitiative unterstützt vom Obst- und Gartenbauverein Heimerdingen. Umwelt Hier ist in Ditzingen die Zuständigkeit den einzelnen relevanten Fachämtern übertragen worden. Nachteile sind dadurch nicht zu erkennen. Nach wie vor handelt die Verwaltung in hohem Maße ökologisch. Eingriffe in die Natur werden höchst wirksam kompensiert. Zwei Beispiele. Man sehe mir den lokalen Bezug nach. Bei der Ansiedlung der Firma Mauser in Heimerdingen – ein rühriger, innovativer Gewerbebetrieb – entsteht auf einem vorher  artenarmen Acker, neben einem großen Gebäudekomplex mit vielen Arbeitsplätzen, ein vielfältiges, artenreiches Umfeld. Unmittelbar auf dem Grundstück finden höchst unterschiedliche Vogelarten nun in den vielen dort neu gepflanzten Bäumen und Sträuchern eine neue Heimat. Außerdem erhalten hunderte, darunter viele vom Aussterben bedrohte Pflanzen und Tiere ein  geschütztes, großes ungestörtes Refugium auf den großen Dächern. Dort gibt es keine Biozide, kein Torf wird verwendet, Trinkwasser zum Gießen wird nicht verschwendet. Das gleiche gilt auch für die Errichtung der neuen Heimerdinger Pflegewohnanlage. Voll wirksame neue Biotope entstehen innerhalb des Ortes. Das sind u.a. konkrete nachhaltige Gegenmaßnahmen gegen das Insekten- und Vogelsterben. 50% unserer Flächen werden nicht  landwirtschaftlich genutzt. Sie eignen sich hervorragend zur Erhöhung der Biodiversität. Auch die urbanisierten, bebauten  Gebiete tragen in idealer Weise dazu bei. Hier können wir mit geringem Aufwand große ökologische Erfolge erzielen. Erlauben Sie mir ein Zitat aus der Gruppe Biotope City, bei der ich mitwirke: „Das Konzept Biotope City begreift die Stadt als Natur, d.h. die Stadt wird als eine der diversen Ausprägungen von Natur beschrieben. Empirische Befunde weisen nach, dass die  Biodiversität, die Artenvielfalt in Städten größer ist, als auf landwirtschaftlich genutzten Flächen.

Fazit
Der vorgelegte Haushalt für das Jahr 2019 zeigt hervorragend und zukunftsweisend, wie es im kommenden Jahr mit der Entwicklung unserer Stadt innovativ und mit umfangreichen kraftvollen Investitionen weiter geht. Bestens ergänzt durch die mittelfristige Finanzplanung.

Die für die CDU-Fraktion zentralen drei Punkte:
1) Entwicklung weiterer Wohnflächen
2) Investition in Infrastruktur:
• Verkehr: Straßenbau und ÖPNV
sowie
• Glasfaserausbau für schnelles Internet
3) den Einsatz für unsere Kinder- und Enkelkinder z.B. Neubauten und Erweiterungen von Kindergärten und Schulen konnten umfänglich im Haushalt Berücksichtigung finden.

Die CDU-Fraktion wird dem Haushalt 2019 mit der mittelfristigen Finanzplanung und den Wirtschaftsplänen der Eigenbetriebe und deren mittelfristigen Investitionsplänen zustimmen.

Schlussbemerkung
Herzlichen Dank an die Verwaltung, an Sie Herr Oberbürgermeister Makurath und an Sie Herr Bürgermeister Bahmer für den vorgelegten Haushalt. Insbesondere gilt der Dank der CDU-Fraktion Ihnen Herr Maier und Ihnen Herr Dieter sowie Ihren trefflichen Damen und Herren Mitarbeitern für die Erstellung dieses bemerkenswert perfekten Zahlenwerkes. Der Übergang von der Kameralistik ins Neue kommunale Haushaltsrecht verlief Dank Ihrem innovativen Geleitschutz auch für den Gemeinderat weitgehend unfallfrei. Meine sehr geehrten Damen und Herren. Innovation steht für das Generieren neuer besserer Ideen und deren Umsetzung durch Investitionen. Aber zwangsläufig unter der unabdingbaren Zurücklassung überkommener Vorstellungen. Schon William Shakespeare stellt in seinem Schauspiel Julius Caesar fest: „den besseren Gründen müssen gute weichen“. Dass er es ausgerechnet den Tyrannenmörder Brutus sagen lässt, sollte uns nicht daran hindern es zum Maßstab unseres Handelns zu machen.

In diesem Sinne vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!
Für die CDU-Fraktion
Fritz Hämmerle und Rolf Feil

42. Ditzinger Weihnachtsmarkt

Wie jedes Jahr hatte die CDU Ditzingen auf dem Ditzinger Weihnachtsmarkt einen Stand. In unserem Zelt gab es verschiedene Grillwürste, Glühwein und Kinderpunsch.

Die CDU Ditzingen bedannkt sich bei den vielen Besucher und die spannenden Gespräche über die aktuelle Kommunalpolitik bis hin zu Themen der CDU Deutschlands mit den Neuwahlen.

Wir hoffen auch nächstes Jahr wieder viele Besucher in unserem Zelt begrüßen zu dürfen.

Für die CDU Ditzingen
Alexander Feil


Anna-Lena Hollatz, Ulrich Hundhausen, Alexander Feil, Steffen Schmitt

Internet 2019

1 Gigabit-Breitbandausbau in Ditzingen?
Die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart und die Landkreise der Region beschließen in diesen Wochen ein umfangreiches Digitalisierungsprojekt. Bis zum Jahr 2030 sollen ca. 1,5 Mrd. Euro in den Ausbau des Festnetzes mit Glasfaser innerhalb der Landkreise Ludwigsburg, Böblingen, Esslingen, Göppingen, Stuttgart und Rems-Murr investiert werden. Dabei übernimmt die Telekom den Löwenanteil der Kosten, die Kreise und Gemeindensteuern ca. 1/3 der Mittel bei.

Gemeinsames Ziel ist, bereits bis 2022 90% der Unternehmensstandorte in Gewerbegebieten mit einem Glasfaseranschluss zu versorgen. Bis 2025 soll jeder zweite Haushalt und alle Schulen über einen Internetanschluss in Gigabitgeschwindigkeit verfügen. Hierzu wird bis in jedes Gebäude ein Glasfaserkabel verlegt werden.

Kann Ditzingen bundesweit zum Vorreiter werden?
Los geht’s im Jahr 2019. Je nach Witterung soll der Baubeginn für erste Pilotgemeinden so früh wie möglich im Jahr 2019 sein. Insbesondere Gemeinden, die heute bei der Internetgeschwindigkeit als unterversorgt gelten, könnten zu den ersten Profiteuren werden.
Während heute schon die Teilorte Ditzingen, Hirschlanden und Schöckingen flächendeckend mit einer Bandbreite von immerhin 100 MB/s versorgt werden, hinkt Heimerdingen weiterhin hinterher. Stadtrat Sven Sautter, der auch Mitglied der Regionalversammlung ist, sieht eine gewisse Chance, dass Heimerdingen zu den Piloten zählen wird. „Aber die Würfel sind noch nicht gefallen“.

Stadtrat und Ortsvorsteher Fritz Hämmerle ergänzt: „Wir werden uns für diese Chance entsprechend vorbereiten und in den Haushaltsplan der Stadt Ditzingen den kommunalen Anteil an der Finanzierung beantragen. Denn: Es wäre schön, wenn Heimerdingen mal bundesweit Vorreiter bei dem Ausbau wichtiger Infrastruktur wäre.“

Warum ist ein Gigabit-Netz in Zukunft von zentraler Bedeutung?
Datenmengen auch im Petabit-Bereich verlässlich und sicher transportieren zu können, ist ein echter Standortfaktor für Wirtschaft und Mobilität in der Region Stuttgart. Dabei hat die Digitalisierung bereits fast alle Wirtschaftsbereiche erfasst. Unter dem Stichwort Industrie 4.0 wird die digitale Vernetzung der Produktionsabläufe verstanden, die zunehmende Automatisierung des PKW-Fahrens (autonomes Fahren) verlangt riesige Datenmengen. Diese Fahrzeuge sollen zukünftig mit einem 5G Mobilfunknetz miteinander kommunizieren, wobei dazu die Sendemasten mit Glasfaser verbunden werden müssen. Anwendungen aus den Bereichen Smart Home und Smart City werden in den nächsten Jahrzehnten ebenfalls hohe Datenvolumen erfordern.

Schulzentrum Glemsaue: Erweiterungspläne

Insbesondere um im Gymnasium die Fachräume für Chemie, Physik, MINT und Informatik auf den heutigen Stand der Technik und den pädagogischen Anforderungen zu bringen, ist ein Erweiterungsbau des Schulzentrums Glemsaue geplant. Für über 4 Millionen Euro sollen neue Räume entstehen und bestehende Fachräume saniert werden.

Um sich ein objektives Bild von den Anforderungen und den Bedürfnissen der Schule zu machen, hat sich die CDU Gemeinderatsfraktion vor Ort erkundigt und wurde durch den Schulleiter Dr. Felix Stadtfeld, seinem Stellvertreter Roland Spieß und weiteren Lehrern durch das Schulzentrum geführt.

Dabei bestätigte sich, dass die geplanten Sanierungen nicht nur wünschenswert, sondern auch notwendig sind.

Dennoch hat auf Antrag der CDU – Fraktion der Gemeinderat die Entscheidungen über den Erweiterungsbau vertagt. Denn auch die Realschule plagt Raumknappheit und die Schülerzahlen steigen an beiden Schulen an. Aus diesem Grund wird die Stadtverwaltung entlang der Prognose der Schülerzahlen prüfen, ob innerhalb der nächsten 10 Jahre weitere Erweiterungen notwendig werden.

Aus Sicht der CDU Fraktion sollten für 4 Millionen Euro nicht nur die heutigen Probleme des Gymnasiums gelöst werden. Vielmehr müssen auch gleichzeitig den heute schon vorhandenen zusätzlichen Raumbedarf der Realschule sowie die steigenden Schülerzahlen in den städtischen Planungen Berücksichtigung finden.

CDU Stadtrat Sven Sautter „Wenn wir das Schulzentrum schon erweitern müssen, dann aus einem Guss und nicht scheibchenweise!“

Ab Januar: 15-Minuten-Takt für Heimerdingen?

Ab Januar: 15-Minuten-Takt für Heimerdingen?

Zurzeit beginnen in Heimerdingen die Strohgäubahn und der Bus der Linie 620/623 jeweils zur gleichen Zeit ihre Fahrt. Zu den Hauptverkehrszeiten fahren beide jeweils zwei Mal pro Stunde; beide dienen als Zubringer für die gleiche S-Bahn in Fahrtrichtung Stuttgart.

CDU-Stadtrat Wolfgang Gommel: „Dieser Parallelverkehr konkurriert um denselben Fahrgast, kostet einen Haufen Geld und bringt dem ÖPNV-Nutzer keinerlei Verbesserung in Attraktivität, Geschwindigkeit und Komfort.“

Problem erkannt und vielleicht gebannt?
Die Stadtverwaltung Ditzingen erarbeitet gerade mit den Verkehrsunternehmen und dem Landkreis Ludwigsburg daran, diese unbefriedigende Situation zu verbessern. Ziel ist es dabei, die Fahrpläne so umzustellen, dass beide ÖPNV-Anbieter ihre Fahrt jeweils zeitversetzt beginnen und dadurch für Heimerdingen ein 15-Minuten-Takt erreicht werden könnte.

Der Heimerdinger CDU-Ortsvorsteher Fritz Hämmerle: „Vielleicht gelingt diese Umstellung bereits zum Fahrplanwechsel im Dezember“.

Zu wünschen wäre es, denn das würde eine deutliche Steigerung der Attraktivität des öffentlichen Personennahverkehres bedeuten und den Heimerdinger Bürgerinnen und Bürgern einen echten Vorteil bringen.

Für die CDU Fraktion
Sven Sautter

iPad für jeden Schüler?

iPad für jeden Schüler?

Die Theodor-Heuglin-Schule hat 100.000 Euro beantragt, um jeden Schüler der Gemeinschaftsschule mit einem modernen iPad auszustatten und hierfür 190 Stück zu beschaffen.

Ein Antrag, der im Gemeinderat sehr umstritten war und heftig diskutiert wurde.

Klares „ja“ der CDU-Fraktion:
Die CDU-Fraktion setzt sich intensiv dafür ein, dass die erforderlichen Investitionssummen für alle Ditzinger Schulen bereitgestellt werden, um die notwendige Beschaffung von Hardware- und Software-Ausstattung der Schulen zu ermöglichen. Aus Sicht der CDU-Fraktion besteht die Notwendigkeit, dass in den Schulen die Medien- und Digitalkompetenzen gefördert werden, da diese im späteren Leben der Schüler – in den verschiedensten Berufsfeldern – von elementarer Bedeutung sein werden. Es kann daher nicht angehen, dass es heute noch immer Klassenzimmer in Ditzinger Schulen gibt, die nicht internetfähig sind.

CDU-Stadtrat Sven Sautter: „Investitionen in die Medien- und Digitalausstattung unserer Schulen sind notwendig.“

Für den CDU-Stadtrat Sven Sautter ist es daher enorm wichtig, die Schüler nicht nur im Unterricht, sondern auch zu Hause und am Wochenende in die Lage zu versetzen, mit dem Tablet zu arbeiten. Die CDU-Fraktion vertritt dabei die Auffassung, für alle Schüler zu investieren, um jedem Schüler und jeder Schülerin die Möglichkeit zu geben, diese Kompetenzen zu erwerben – unabhängig davon, ob im Elternhaus ein PC- oder Internetanschluss vorhanden ist. Dies gilt unabhängig von der jeweiligen Schulart.

CDU-Stadträtin und Ortsvorsteherin Barbara Radtke: „Die THS leistet hervorragende Arbeit bei der Vermittlung digitaler Medienkompetenz.“

Die CDU-Stadträtin und Hirschlander Ortsvorsteherin Barbara Radtke unterstützt den Antrag und das Ansinnen der Schulleitung der Theodor-Heuglin-Schule, da diese ein Team hinter sich weiß, das den Einsatz der iPads unterstützt und diese Arbeit auch in hervorragender Art und Weise leistet. „Es ist allen bekannt, dass diese Schule einen besonderen Wert auf die digitale Medienkompetenz legt. Dazu hat auch die Partnerschaft mit der Firma Trumpf beigetragen“, so Radtke.

Für die CDU-Fraktion
Fritz Hämmerle

Ditzingen hat 25.000 Einwohner!

Vor wenigen Tagen hat Ditzingen die 25.000 Einwohner-Marke geknackt!

Noch im Jahr 2014 prognostizierte das Statistische Landesamt für die nächsten 20 Jahre eine gleichbleibende Einwohnerzahl. Bis zum Jahr 2035 würde die Einwohnerzahl Ditzingens in keinem Jahr über 24.778 Einwohner hinaus gehen – so die Prognose des Landesamtes.

Weit gefehlt, liebe Statistiker. Bereits in diesem Monat hat die Bevölkerungsentwicklung Ditzingens die 25.000 Einwohner-Marke erreicht!

Eine persönliche Anekdote zum Thema Einwohnerentwicklung kann CDU-Stadtrat Konrad Epple beitragen. „Ich bin am 4. August 1963 geboren. An diesem Tag erblickten drei Ditzinger Kinder das Licht der Welt. Daher wurde per Losentscheid entschieden, welches der drei neugeborenen Erdenbürger den Titel „10.000ster Einwohner Ditzingens“ tragen durfte. Das Los-Glück war mir damals nicht hold“ sagt Konrad Epple schmunzelnd.

Der CDU-Fraktionsvorsitzende Rolf Feil erinnert sich: „1973 wuchs die Bevölkerung aufgrund der Gemeindereform dann erstmals auf mehr als 20.000 Einwohner an. Von 2002 bis heute erhöhte sich die Einwohnerzahl um 1.000 auf nunmehr 25.011 Einwohner.“

Damit leben heute durchschnittlich 822 Personen auf einem km² Gemeindefläche. 1973 wie heute wohnen in Ditzingen etwas mehr Frauen als Männer, das heutige Durchschnittsalter eines Ditzingers beträgt 43 Jahre.

Der Bevölkerungszuwachs der letzten Jahre hat vor allem drei Gründe: Wanderungsbewegungen innerhalb Deutschlands in die wirtschaftlich prosperierende Region Stuttgart, Zuwanderung von außerhalb Deutschlands und ein Anstieg bei den Geburtenzahlen.

Die CDU Fraktion wünscht allen Ditzinger Neubürgern ein herzliches Willkommen!

Für die CDU Fraktion
Sven Sautter